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Workshop der Klasse 6A zum jüdisch-islamischen Dialog in der Synagoge in Amberg

Bei der Exkursion zur Synagoge in Amberg am 09.06.2026 war die Vorfreude in der Klasse 6A bereits im Vorfeld groß. Da das Judentum zuvor im katholischen Religionsunterricht behandelt worden war, hatten sich die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen überlegt, auf die sie nun Antworten aus erster Hand erhalten wollten. 

Während der Führung durch die Synagoge zeigten sich die Jugendlichen äußerst interessiert und wissbegierig. Sie erfuhren viel über die Bedeutung der Tora, den Zeigestab (Jad) und die Bima sowie über die Geschichte der Amberger Synagoge. Besonders eindrucksvoll war das Vorlesen aus der Tora und das Kennenlernen eines Gebets auf Hebräisch, wodurch die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in den jüdischen Glauben erhielten. 

Im Anschluss fand im Speisesaal ein jüdisch-islamischer Dialog statt. Gemeinsam mit einem Imam aus Weiden wurden zahlreiche weitere Fragen beantwortet und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen Judentum und Islam anschaulich herausgearbeitet. Die offene Gesprächsatmosphäre regte zu einem respektvollen Austausch an und machte deutlich, wie wichtig gegenseitiges Verständnis und Toleranz sind. 

Zum Abschluss reflektierte die Klasse den Vormittag gemeinsam. Das Fazit fiel eindeutig aus: Alle Schülerinnen und Schüler empfanden den Besuch als sehr interessant, verständlich und bereichernd. Die Exkursion bot eine wertvolle Gelegenheit, den im Unterricht behandelten Stoff lebendig zu erleben und den interreligiösen Dialog aus nächster Nähe kennenzulernen.



 
 
 

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