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Schule als Stück Heimat auf Zeit

Ein halbes Jahrhundert Franz-Xaver-von-Schönwerth-Realschule Amberg – dieses besondere Jubiläum wurde mit einem festlichen Akt würdig gefeiert. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bildungswesen, ehemaligen und aktuellen Lehrkräften sowie den Klassensprecherinnen und Klassensprechern blickte die Schulfamilie auf 50 bewegte und erfolgreiche Jahre zurück. 

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten die Bigband mit Xylophon-Solist Marco Schart, der Schulchor und die Klasse 5c mit einer schwungvollen Tanzeinlage. Besonders eindrucksvoll ließ die Theatergruppe die Geschichte der Schule in kurzen Szenen lebendig werden und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch fünf Jahrzehnte Schulgeschichte. Vielen Dank an die gestaltenden Lehrkräfte Frau Bechtl, Frau Bodensteinder, Frau Hiltel, Herr Lottner, Herr Spörer und Herr Zinnbauer. 

Schulleiter Matthias Schall erinnerte in seiner Ansprache an die Entwicklung der Schönwerth-Realschule und zeigte sich stolz auf das Erreichte. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Schule immer Zukunft gestalte und bedankte sich bei den Sachaufwandsträgern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Videobotschaften ehemaliger Schülerinnen und Schüler, früherer Lehrkräfte sowie von Kultusministerin Anna Stolz verbanden Erinnerungen mit guten Wünschen für die kommenden Jahre. 

Die hohe Bedeutung der Realschule für die Region hoben Ministerialbeauftragter Andreas Hoffmann, Oberbürgermeister Michael Fritz und der stellvertretende Landrat Hans-Martin Schertl in ihren Grußworten hervor. Elternbeiratsvorsitzende Olga Golcer würdigte den starken Zusammenhalt der Schulfamilie und stellte mit einem Augenzwinkern fest, dass sich manche Herausforderungen im Schulalltag über die Jahrzehnte kaum verändert hätten. Pfarrer Alois Berzl und Pfarrer Bernd Schindler betonten die Zusammenarbeit der Schule mit den Kirchen, damit sie Kinder und Jugendliche an den wichtigen Stationen ihres Schullebens begleiten können. 

Den Schlusspunkt setzte der Personalrat: Brischitte Bodensteiner und Anton Lottner erinnerten daran, dass die Schönwerth-Realschule seit nunmehr 50 Jahren weit mehr als ein Lernort sei. Sie verstehe sich als Ort, an dem junge Menschen gerne lernen, Gemeinschaft erleben und ein Stück Heimat auf Zeit finden. 

Beim anschließenden Buffet, das Schülerinnen, Schüler sowie Frau Forster und Frau Hollenbach mit viel Engagement vorbereitet hatten, nutzten die Gäste die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen, Begegnungen aufzufrischen und auf das Jubiläum anzustoßen. Ein Dank gilt noch dem Technik-Team, das für den reibungslosen Ablauf des Festaktes sorgte.





 
 
 

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